ARD: Dienstwagen gefährden Verkehrswende?!

Thesenjournalismus vergleicht Äpfel mit Birnen / Das Ergebnis stand wohl vorher fest, andere Positionen bleiben unberücksichtigt / Keine ergebnisoffene Recherche erkennbar /

Mannheim, im September 2018. Irritierende Nachrichten waren im ARD „Wirtschaftsmagazin“ PlusMinus am 13.9. zu vernehmen. Das zum großen Teil notwendige Betriebsmittel von Unternehmen als Subvention dargestellt werden, ist ebenso erstaunlich, wie eine ebenfalls als Subvention beschriebene angeblich „gerade mal“ Einprozentige Pauschalsteuer für die Fahrer von Firmenwagen, die das Fahrzeug auch privat nutzen dürfen. Alles deutet darauf hin, dass hier die These „Firmen kaufen teure und umweltschädliche Fahrzeuge, um Steuern zu sparen“ und „Damit sollten die unsauberen Dieselfahrzeuge am Markt gehalten werden“ untermauert werden sollten. Ein weiteres Problem ist die versuchte Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen, die mit vielen weiteren Faktoren vernetzt und nicht derart isoliert betrachtet werden können.

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Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

Online-An- und Abmeldungen / 42 Millionen Euro einsparen für Wirtschaft und Staat / Fuhrparkbetreiber und Behörden entlasten / Lösung für gewerbliche Halter erforderlich 

Mannheim, im September 2018. Die Bundesregierung möchte das Verwaltungsverfahren für die Zulassung von Kraftfahrzeugen und deren Anhängern effizienter und weniger zeitaufwendig gestalten. Nun soll die dritte Stufe des Projekts i-Kfz angegangen werden. Damit wird eine internetbasierte Umschreibung, Wiederzulassung sowie die erstmalige Zulassung eines Fahrzeuges möglich. Um neue digitalisierte Prozesse umzusetzen muss die Zulassungsverordnung und eine Reihe anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften angepasst werden. „Das es bei der Online-An- und Abmeldung von Fahrzeugen voran geht, ist sehr zu begrüßen. Allerdings kommen gewerbliche Fuhrparkbetreiber nach dem aktuellen Verordnungs-Entwurf nach wie vor nicht in den Genuss“, bedauert Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Da von den 3,44 Millionen Neuzulassungen im Jahr 2017 rund 65 Prozent gewerbliche Fahrzeuge sind, reden wir von einem weiteren Einsparungspotenzial von 42 Millionen Euro – Besitzumschreibungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. „Wir vom Fuhrparkverband wünschen uns hier dringend eine Änderung, denn sowohl die Wirtschaft wie auch der Staat verlieren hier unnötig viel Geld und Zeit“, so Schäfer.

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Weiterer Steuervorteil für Elektrofahrzeuge

Regierung will Privatnutzung von E-Dienstwagen günstiger machen / Kaufprämie war wirkungslos / Schäfer: Alle umweltschonenden Alternativen sollten gefördert werden

Mannheim, im Juli 2018. Die Bundesregierung möchte dienstwagenberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutscher Unternehmen die Auswahl von Fahrzeugen mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb schmackhafter machen. Am Mittwoch den 1. August 2018 soll ein entsprechender Gesetzentwurf beschlossen werden. „Wir begrüßen es sehr, dass die Politik hier aktiv wird. Alle alternativen Antriebsarten sollten gefördert werden“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Das Kalkül: Wenn die Nachfrage nach E-Fahrzeugen durch die Förderung forciert wird, ist das ein Anreiz für die Automobilindustrie schneller und mehr in die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebsarten zu investieren, dann kann günstiger und mit einer besseren Gesamt-Umweltbilanz produziert werden und die öffentliche Ladeinfrastruktur wird in der Folge schneller ausgebaut. Es sei allerdings wünschenswert, wenn Förderungen dennoch nicht einseitig erfolgen, sondern alle Alternativen mit reduzierten Emissionen entsprechend begünstigt würden.

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Dieselbusse: Neue Förderrichtlinie des BMVI

ÖPNV-Busse sollen sauberer gemacht werden / „Politik hätte früher reagieren müssen“ / Probleme werden mit Steuergeldern gelöst / Richtlinie gilt seit 29.3.2018

Mannheim, im April 2018. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat ein 107-Millionen-Euro schweres Förderprogramm auf den Weg gebracht, um Diesel-Busse nachzurüsten. „ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in den Kommunen zurück. Mit unserer neuen Förderrichtlinie unterstützen wir jetzt Verkehrsunternehmen finanziell, damit sie ihre Diesel-Busse mit Abgasnachbehandlungssystemen umweltfreundlicher machen“, so Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Das Ziel ist natürlich unterstützenswert, nämlich die Luft in den Städten spürbar besser zu machen. „Jetzt könnte man sagen, besser spät als nie. Allerdings: Hier zeigt sich abermals, dass der Steuerzahler für politische Versäumnisse aufkommen muss“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF).

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Das Ende des Fuhrparkmanagement?!

20. Verbandsmeeting in Göttingen / Betriebliche Mobilität intelligent managen /Gestaltungsmöglichkeiten, Erfahrungen, Hintergrundwissen, Umsetzung /

Mannheim, im März 2018. Der Fuhrparkverband lädt am 24./25. April zu seinem 20. offenen Verbandsmeeting nach Göttingen ein. „Naht das Ende des Fuhrparkmanagement? - Die Entwicklung zeigt, dass wir betriebliche Mobilität mehr und mehr intelligent managen müssen.“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Fuhrparkmanagement (BVF). Eingeladen zu einem intensiven Austausch sind Mitglieder des Verbandes, aber auch Nicht-Mitglieder, die sich um das Flottenmanagement ihres Arbeitgebers kümmern.

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Qualifizierungs-Kooperation erfolgreich

 

Fuhrparkverband und Dekra-Akademie unterzeichnen erweiterten Kooperationsvertrag / Ausbildungsstandorte Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und demnächst Dortmund

Stuttgart/Mannheim, im März 2018. Die Dekra-Akademie und der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) haben ihre Zusammenarbeit im Dienste der Aus- und Weiterbildung von zertifizierten Fuhrparkmanager/-innen (Dekra) bestätigt und verbesserte Qualitätsstandards beschlossen. Das Ausbildungskonzept mit einer ausgefeilten Prüfungsordnung kam bereits in der Vergangenheit gut an und sorgte für volle Seminarräume an den Ausbildungsstandorten Hamburg, Berlin, Frankfurt und München. Neu hinzu kommt in diesem Jahr der Standort Dortmund. Auch Teilnehmer/innen aus Österreich und der Schweiz nutzen das Angebot.

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Neues Nachhaltigkeits- und Umweltsiegel

Fuhrparkverband und zukunft mobil Baden-Württemberg e.V. bieten Umweltaudit an / Ziel: Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Mitarbeitermotivation / Praxisnahe Umsetzung

In Zusammenarbeit mit „zukunft mobil Baden-Württemberg e.V.“ bietet der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) ab sofort das BVF Umweltaudit für nachhaltiges Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement an. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, den Status Quo ihrer nachhaltigen Ausrichtung in Bezug auf die betriebsnotwendige und die betriebsbedingte Mobilität mit einer Vielzahl von Parametern feststellen zu lassen.

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Europäischer Fuhrparkverband EUFMA gegründet

Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gründen die European Fleet and Mobility Association – EUFMA / Interessenvertretung auf europäischer Ebene

Düsseldorf/Mannheim, 22. März 2018. Die drei führenden Fuhrparkverbände der DACH-Region haben heute die Dokumente zur Gründung eines europäischen Dachverbandes für Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement unterzeichnet. Der Name: European Fleet and Mobility Association (EUFMA). Die gemeinsame Initiative des Bundesverbands Fuhrparkmanagement BVF, des Fuhrparkverbands Austria FVA und des Schweizerischen Fahrzeugflottenbesitzer-Verbands SFFV hat das Ziel, die Interessen von Fuhrpark- und Mobilitätsmanagern auf europäischer Ebene zu vertreten. Der Beitritt weiterer nationaler Verbände ist möglich.

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Grundsatzurteil zu Dieselfahrverboten - Stellungnahme

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat für Fahrverbote entschieden / „Aus unserer Sicht ein kurzsichtiges Urteil“ / Probleme werden auf Fahrzeugnutzer abgewälzt

Mannheim, im Februar 2018. Das Bundesverwaltungsgericht hat Dieselfahrverbote für zulässig erklärt. Das heißt, Städte und Kommunen dürfen nun ohne Regelung des Bundes Fahrverbote aussprechen. Fahrverbote bleiben trotz des Grundsatzurteils von Stadt zu Stadt eine Einzelfallentscheidung. Gleichzeitig mahnten die Richter zur Verhältnismäßigkeit. Der Fuhrparkverband kritisiert das Urteil. „Die Signale aus den Kommunen besagen zwar, dass dort eher zurückhaltend über Fahrverbote diskutiert wird, denn es macht insgesamt wenig Sinn mit solchen Maßnahmen Unsicherheiten und Kosten auszulösen, die besser in umweltschonende Antriebe investiert werden sollten“, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF).

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(An-)Spannung wegen Grundsatzurteil zu Dieselfahrverboten

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat Fahrverbots-Entscheidung vertagt / Fuhrparkverband hofft auf weitsichtiges Urteil / „Verunsicherung bleibt“ / BVF für Nachrüstung mit Kostenbeteiligung der Autoindustrie

Mannheim, im Februar 2018. „Fuhrparkbetreiber, die noch Diesel-Fahrzeuge mit Euro 5-Norm oder älter fahren, sind weiterhin angespannt“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Schließlich geht es darum, ob das Gericht Fahrverbote faktisch für prinzipiell zulässig erklären. „Ob Städte und Kommunen solche aussprechen und wie das zu kontrollieren ist, das steht auf einem anderen Blatt“, so Prinzing. Der Verband setzt sich sehr für alternative Antriebe ein, doch solange es für die Bedürfnisse der Fuhrparkbetreiber insbesondere bei Langstrecken noch keine echten Alternativ-Motorisierungen gibt, so lange wären Fahrverbote das falsche Mittel. Der Wille auf emissionsärmere Fahrzeuge zu setzen ist bei den Unternehmen vorhanden, doch die Machbarkeit stimmt noch nicht.

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Axel Schäfer, Geschäftsführer
Bundesverband Fuhrparkmanagement e.V.
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